Für Patienten, die unter Parodontitis leiden, nach und nach ihre Zähne und ihre Lebensqualität einbüßen, sowie für diejenigen, die seit Jahren eine Vollprothese tragen und befürchten, dass diese herausfallen könnte, wenn sie mit ihren Enkelkindern lachen – All-on-4 ist eine sichere Lösung.

Schritt 1: Entscheidung und Teamauswahl

Der erste Schritt ist immer der schwerste, nämlich die Entscheidung, dass sich etwas ändern muss und dass es so nicht weitergehen kann. Die nächste, ebenso schwierige Entscheidung ist die Wahl eines Zahnarztes. Leider sind nicht alle Zahnarztpraxen auf solch komplexe Lösungen spezialisiert. Auch wenn die Auswahl groß ist, sollten niedrige Preise oder hohe Rabatte nicht ausschlaggebend sein. Im Vordergrund sollten stets eine professionelle Herangehensweise, die Wahl eines bewährten Implantatsystems und letztendlich das persönliche Gefühl stehen, dass dies das richtige Team für Sie ist.

Straumann-Gruppe, Neodent-System

Diagnose als Grundlage für die Sicherheit

Eine gründliche Diagnostik ist sehr wichtig – eine klinische Untersuchung, Röntgenaufnahmen, Fotos und Analysen aller Aspekte, um mögliche Probleme zu erkennen und einen klaren, vorhersehbaren Behandlungsplan zu erstellen. Die erste Phase ist immer mit Stress verbunden, daher ist es wichtig, Ihre Ängste und Wünsche offen mit Ihrem Zahnarzt zu besprechen, damit Sie Ihr Ziel gemeinsam erreichen können.

Warum legen wir so viel Wert auf Präzision und nicht auf Schnelligkeit?

Man hört oft, dass es möglich ist, Zahnersatz an einem einzigen Tag anfertigen zu lassen, doch in der Praxis ist dies in der Regel nicht realistisch, wenn wir ein erstklassiges Ergebnis erzielen wollen. Für eine präzise Fertigung und Planung ist Zeit erforderlich, daher dauert dieser erste Arbeitsschritt vier bis sieben Tage. Es ist wichtig, dass alles sicher, zuverlässig, genau und letztendlich – ästhetisch makellos ist.

Chirurgie: Weniger Angst, mehr Vorhersehbarkeit

Die Operation selbst, die für Patienten oft das größte „Schreckgespenst“ darstellt, verläuft mittlerweile schnell und vorhersehbar. Der Eingriff selbst ist relativ kurz und dauert in der Regel nur ein bis zwei Stunden. Selbst bei schwerer Kieferknochenatrophie, bei der nur sehr wenig Knochen vorhanden ist, ist es möglich, mithilfe des All-on-4-Protokolls eine ausreichende Anzahl von Implantaten zu setzen. Obwohl das Protokoll an die Bedürfnisse des Patienten angepasst werden kann (mehr dazu erfahren Sie in unserem entsprechenden Artikel), beträgt die häufigste Anzahl an Implantaten vier. Die Schmerzfreiheit ist gewährleistet und wird durch eine Lokalanästhesie sowie bei Bedarf durch eine Sedierung erreicht.

Das Leben mit Zeitarbeit und einer Erholungsphase

Nachdem die provisorische Versorgung eingesetzt wurde und die Schwellung abgeklungen ist, ist die erste Phase abgeschlossen. Nun beginnt die Einheilphase (Osseointegration), in der sich der Patient – mit einigen wenigen Vorsichtsmaßnahmen – fast so entspannen, lachen und essen kann wie mit der endgültigen Versorgung. In dieser Zeit sind vor allem Popcorn und harte Snacks die Hauptverursacher – diese sind während des Heilungsprozesses verboten und werden auch danach nicht empfohlen. Sie erhalten nach jeder Phase detaillierte Anweisungen, um sicherzustellen, dass alles so reibungslos wie möglich verläuft.

Letzte Phase: Die Krone Ihres neuen Lächelns

Nach 4 bis 6 Monaten beginnen wir mit der Anfertigung der endgültigen Keramikbrücke auf den Implantaten. Diese Phase ist wesentlich einfacher – es sind keine weiteren Operationen oder Betäubungen erforderlich. Der Schwerpunkt liegt nun auf der Anprobe und der endgültigen Gestaltung des Aussehens. Manchmal entsprechen die provisorischen Zähne bereits so gut dem gewünschten Aussehen, dass nur minimale Anpassungen erforderlich sind, während in anderen Fällen weitere Termine nötig sind, bis wir das Lächeln erreichen, von dem Sie schon immer geträumt haben.

Auch wenn diese letzte Phase technisch gesehen einfacher ist, ist sie doch die emotionalste. Bei vielen Gesprächen und viel Gelächter fließen oft die eine oder andere Träne der Freude, wenn die neuen, schönen Zähne und das bezaubernde Lächeln endlich im Spiegel zu sehen sind.

Ausgangssituation: Funktionsverlust und ästhetische Probleme aufgrund einer Parodontopathologie

3D-CBCT-Röntgenanalyse

Provisorien wenige Tage nach der Operation

Ein wiedergewonnenes Lächeln – selbst nach dem Einsetzen von provisorischem Zahnersatz.

Endgültige Brücke aus Zirkonoxid auf Implantaten

Überprüfung des Implantats und des Sitzes der Zirkonbrücke

Ein perfektes Lächeln dank des All-on-4-Verfahrens

Dank der Präzision und der handwerklichen Kunstfertigkeit der Zahntechnik sehen die Zähne natürlich aus.

 

Gewinnen Sie Ihr Selbstvertrauen und Ihre Lebensqualität zurück – mit einem speziell auf Sie zugeschnittenen Behandlungsplan. Wir freuen uns auf Ihren Besuch in der White Clinic.

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Dr. Vladimir Malušev
Facharzt für Oralchirurgie. Mitinhaber der White Clinic Belgrad, einer Fachpraxis mit den Schwerpunkten Oralchirurgie, Implantologie und hochästhetischer Prothetik. Er absolvierte sein Studium an der Fakultät für Zahnmedizin in Belgrad und schloss seine Facharztausbildung an der Abteilung für Oralchirurgie ab; er verfügt über zwanzig Jahre klinische Erfahrung. Er ist Mitglied des ITI, eines internationalen Teams von Implantologen.